Bei dem seit 2020 am Standort durchgeführten großtechnischen Sanierungsverfahren bestehend aus Pump&Treat in Kombination mit einer Arsenmobilisierung erweist sich die Mobilisierung als deutlich effizienter als die reine Pump&Treat-Maßnahme und führte bislang zu einer Verdopplung bis Verdreifachung des Arsenaustrags. Auf diese Weise konnten die spezifischen Betriebskosten der Arsen-Entfrachtung deutlich gesenkt werden. Gleichwohl ist zu konstatieren, dass mit fortschreitendem Betrieb der Mobilisierung die Zirkulationsraten deutlich nachgelassen haben, was zu einer spürbaren Abnahme der Wirksamkeit der Maßnahme geführt hat. Mit dem bisherigen Sanierungsverlauf bestätigt sich die zentrale Voraussetzung, dass stabile und ausreichend hohe Zirkulationsraten, unter Berücksichtigung der am Standort gegebenen Randbedingungen zur Anordnung der Zirkulationsbrunnen, sich als grundlegend für eine verlässliche Wirkstoffverteilung und einen damit verbundenen hohen Arsenaustrag darstellen. Daher ist es notwendig, Leistungsabfälle frühzeitig zu identifizieren, Optimierungsmaßnahmen systematisch umzusetzen und bei Bedarf auch bauliche Optionen – bis hin zu einem möglichen Neubau der Zirkulationsbrunnen – in weitere Überlegungen einzubeziehen.
| Lizenz: | ESV-Lizenz |
| ISSN: | 1864-8371 |
| Ausgabe / Jahr: | 2 / 2026 |
| Veröffentlicht: | 2026-05-11 |
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