In Deutschland wurden über mehre Jahrtausende Eisen- und Nichteisen- (NE-) Erze abgebaut. Durch den Abbau wurden umweltrelevante Metalle in den Bergwerken geochemisch mobilisierbar erschlossen und hydraulische Durchlässigkeiten geschaffen, die hohe Abstandsgeschwindigkeiten der Gruben-/ Grundwässer mit großen Schadstofffrachten ermöglichen. Gegenüber der ungestörten natürlichen Situation wurden die natürlichen Bodenfunktionen – insbesondere Abbau-, Ausgleichs- und Aufbaumedium zum Schutz des Grundwassers – beeinträchtigt. Daraus können Gefahren und/oder Schäden für das Grund- und Oberflächengewässer resultieren. Es handelt sich dann um schädliche Bodenveränderungen (SBV) im Sinne des Bundes-Bodenschutzgesetzes. Daneben gibt es allerdings auch eine Vielzahl gefluteter Erzbergwerke, die Grundwasser hoher Qualität liefern, welches als Rohwasser zur Trinkwassergewinnung genutzt wird und somit keine SBV darstellen.
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