Quecksilberdampfemissionen aus abgelagerten quecksilberhaltigen Böden
Ein Erfahrungsbericht von der Sonderabfalldeponie Billigheim
Auf und rund um die Sonderabfalldeponie Billigheim (Neckar-Odenwald-Kreis, Baden-Württemberg) wird seit über 20 Jahren durch die INDAVER Deutschland – HIM GmbH in Biebesheim zur Umgebungsüberwachung ein Biomonitoring Messnetz mit standardisierten Graskulturen und Blattgemüseproben (Grünkohl) mit insgesamt 17 Messpunkten betrieben. Vom April bis November werden in Monatsabstanden PAK und PCB im Grünkohl und Arsen, Blei, Cadmium, Chrom, Quecksilber und Antimon in den Graskulturen bestimmt (μg/kg Trockenmasse TM). Von August bis Oktober 2022 wurden ca. 1.100 t quecksilberbelasteter Boden, mit Genehmigung der zuständigen Behörde, aus einer Altlastensanierungsmaßnahme zur Ablagerung angenommen. Die Quecksilberkonzentrationen in den Eluaten der Deklarationsanalysen entsprachen der Deponieverordnung (DepV) für Sonderabfalldeponien (DK III).
| DOI: | https://doi.org/10.37307/j.1864-8371.2025.02.03 |
| Lizenz: | ESV-Lizenz |
| ISSN: | 1864-8371 |
| Ausgabe / Jahr: | 2 / 2025 |
| Veröffentlicht: | 2025-05-13 |